18. September 2017

Panorama »Great Barrier Reef« von Yadegar Asisi am 16. September 2017 in Rouen (FR) eröffnet

Panorama »Great Barrier Reef« von Yadegar Asisi am 16. September 2017 in Rouen (FR) eröffnet

Seit Samstag, 16. September 2017, ist erstmalig das 360°-Panorama GREAT BARRIER REEF von Yadegar Asisi in Frankreich im Panorama XXL in Rouen zu sehen. Im Maßstab 1:1 führt das Riesenrundgemälde auf etwa 3.500 Quadratmetern auf eine Expedition an das größte Korallenriff der Erde vor der Nordostküste von Australien.

Mehrere Reisen führte Asisi in der Welt der zig Korallen, Schwämme, Muscheln, Seesterne, Clownfische, Meeresschildkröten, Rochen, Haie oder Zackenbarsche im türkisfarbenen Pazifik durch, um über und unter Wasser Recherchen durchzuführen und sich dem Thema zu nähern. Unterstützt wurde er in Port Douglas von Ben Cropp, einem leidenschaftlichen Dokumentarfilmer und Taucher, der ihn an bislang unentdeckte Orte führte.

Yadegar Asisi über das Konzept: „Naturthemen sind für mich ein Anlass, um über unsere Rolle in der Welt nachzudenken. Das Panorama ist ein besonderes künstlerisches Mittel, um Bilder zu schaffen. Das beflügelt mich so sehr, dass ich mich auch an so komplexe Themen wie das Great Barrier Reef wage.“

So als wäre man selbst unter Wasser erschließt sich die vielseitige submarine Welt der Korallen, Meerestiere und Pflanzen mit ihren Interaktionen in faszinierenden Farben und wechselnden Lichtverhältnissen. Mit der Farbenpracht und den unzähligen Details stellt Yadegar Asisi die Einmaligkeit der Schöpfung unter der Meeresoberfläche in den Fokus. Auf 32 Metern Höhe und über 110 Metern Umfang hat er einen hyperrealistischen Kunstraum geschaffen, der in dieser Perfektion, idealen Helligkeit und Weitsicht in der Natur nicht erlebbar wäre.

Die größte Herausforderung war für Asisi die Konstruktion der Unterwasserlandschaft. Er musste die vielen Facetten und Ausdrucksformen des australischen Korallenriffs in einem Riesenrundbild vereinen, ohne dass sie „gemacht“ wirken. Er schuf den Kunstraum Panorama in völlig eigener Regie, indem er die idealtypischen Elemente des Korallenriffs so „verdichtete“, dass eine perfekte und rundherum erkennbare Unterwasserlandschaft des riesigen Korallenriffs entstand: „Die unglaubliche Vielfalt und Größe des Great Barrier Reefs erfährt man als Taucher wegen der geringen Weitsicht unter Wasser nur begrenzt. Man muss sie sich „erschwimmen“. Ich habe in meinem neuen Bild durch eine höchstwahrscheinlich sehr selten oder nie auftretende Klarsicht eine Möglichkeit gefunden, mich diesem großen Naturschauspiel auf eine sehr eigene Art zu nähern“, so Asisi. Es finden sich Naturräume nebeneinander, die in der realen Welt nicht unmittelbar nebeneinander auftreten, sondern über Kilometer entfernt liegen oder sich in verschiedenen Wassertiefen befinden. Asisi hat sie zusammengesetzt, um einen Rundumblick dieses komplexen Lebensraums in einem hyperrealistischen Panoramakunstwerk zu ermöglichen.

Dr. Moshira Hassan von Reef Check e.V. und der Diplom-Biologe Mirko Wölfling von der Universität Wien gaben dem Projekt wichtige Impulse und organisierten beeindruckende Exponate, die allesamt nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen erworben wurden. Wie für alle anderen asisi Panoramen hat auch hier der international bekannte Komponist Eric Babak eine eigene Begleitmusik komponiert.

Die begleitende Ausstellung entstand unter der Ägide von Creative Director Mathias Thiel und führt mit Rauminstallationen in das Thema ein. Sie stellt neben anderen Aspekten die kleinsten und zugleich wichtigsten Player – Korallen, Polypen und Algen – vor. Mit einer emotional-intuitiven Besucherführung um das Panorama herum präsentiert sie den faszinierenden Lebensraum Great Barrier Reef und die komplexen Zusammenhänge in diesem Ökosystem. Ein filmisches Making-of präsentiert im Auditorium die Entstehung der komplexen Rundbilder und ihre mehrjährige Entstehungszeit.

Das Panorama des Great Barrier Reefs fügt sich ein in die Reihe der Naturpanoramen von Yadegar Asisi. Ihm zugrunde liegen die Faszination und das Staunen des Künstlers über die komplexen Zusammenhänge in der Natur und die einzigartige Schönheit eines fragilen Ökosystems. Grundlegend für die Entwicklung von Korallenriffen sind winzige Polypen, im Wasser lebende, sesshafte Nesseltiere, die – in Kolonien lebend – an ihrem Fuß ein Kalkskelett ausscheiden, woraus sich über Jahrhunderte Korallenriffe entwickeln. Sie bieten einen einzigartigen Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen. Die Entstehung der Rundbilder dokumentiert ein Kurzfilm und macht die Meilensteine der komplexen Produktion nachvollziehbar.

Panorama XXL entstand in einer Kooperation der Métropole Rouen Normandie mit der Region Normandie und der Versicherung La Matmut. Seit Dezember 2014 wurden nacheinander die Panoramen ROM 312, ab Herbst 2015 AMAZONIEN und ab Mai 2016 ROUEN 1431 präsentiert. Weitere Informationen unter www.asisi.de oder www.panoramaxxl.com.

 

 

 

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10. August 2017

Red Dot Award: Panorama „Titanic“ von Yadegar Asisi erhält „Best of the Best“

Red Dot Award: Panorama „Titanic“ von Yadegar Asisi erhält „Best of the Best“

Die Gestaltung des Panoramaprojekts »TITANIC – Die Versprechen der Moderne« von Yadegar Asisi wird beim Red Dot Design Award: Communication Design 2017 als Best of the Best ausgezeichnet. Damit zählt das Projekt zu den besten Arbeiten des Jahres. Nur 67 Einreichungen der 8.051 Projekte (0,8 Prozent) erhielten den Red Dot: Best of the Best. Das Panoramaprojekt hat damit seinen ersten Design-Preis für die Gestaltung erhalten. Mit über 170.000 Besuchern im ersten Halbjahr ist TITANIC zudem auch ein Publikumsliebling im Panometer Leipzig.

In der Ausstellung TITANIC wird das Sinken des einst weltgrößten Schiffes als Sinnbild für die Hybris des Menschen inszeniert. Er unterliegt dem Irrglauben, die Naturgewalten zu beherrschen und die Komplexität seines Handelns abschätzen zu können. Durch immer dichter und höher werdende Installationsräume tauchen die Besucher ein in die Hochphase der industriellen Entwicklungs-periode. Sie erleben den Rausch von maschinellem Kräftezuwachs und technologischem Fortschritt – Höher! Schneller! Weiter! Den Kopf mehr und mehr gen Himmel gerichtet, blicken sie am euphorischen Höhepunkt ihrer Zeitreise hoch zur größten Maschine der Welt: Das „unsinkbare Schiff“ erhebt sich vor ihnen, in Form eines 23 Meter hohen Nachbaus des Buges im Maßstab 1:1.

 

Noch im Sinnestaumel betreten die Besucher darauf eine radikal gegensätzliche Szenerie. Das monumentale Panorama mit 32 Metern Höhe und 110 Metern Umfang. Bild und Raum zugleich, befördert es sie an den menschenleeren Schauplatz des vergehenden Wracks der Titanic in 3.800 Metern Meerestiefe. Der Mensch steht vor dem reglosen Leichnam des einst stolzen Schiffes, Sinnbild für Unfehlbarkeit und Fortschritt, und blickt ernüchtert in das dunkle Spiegelbild seines Wesens. Das Wrack ist in zwei Teile zerbrochen und ringsherum befinden sich Alltagsgegenstände, technisches Equipment und Gepäckstücke, die die Tragödien der Passagiere und der Besatzung ins Bewusstsein bringen.

 

Yadegar Asisi über die Auszeichnung: „Am Red Dot Award zeigt sich, wie sehr Kunst immer auch ein Medium der Kommunikation ist.“

 

Weitere Informationen unter www.asisi.de oder bit.ly/2hN6eFL.

Impressum

  • 360°-Panorama und Inszenierung: Yadegar Asisi

Mitarbeit / Panorama:

  • Fachberatung Schiffswrack: Dominik Tezyk
  • Begleitmusik: Eric Babak
  • Matte Painting: Dona Assisi
  • 3D-Modelling: Dominik Tezyk, Matthias Meye, Manh Trung Doan, Reto Assisi
  • Requisite: Viola Völk

Begleitausstellung:

  • Konzeption: Yadegar Asisi, Mathias Thiel
  • Beratung: Günter Bäbler (Titanic-Verein Schweiz), Dr. Clemens Tangerding (jetzt und einst)
  • Koordination / Mitarbeit am Konzept: Kaj Knüpfer, Matthias Meye
  • Art Direction: Sandra Knüpfer
  • Ausführungsplanung: Ginny Lehmann, Nick Haseloff

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26. Juli 2017

ROM 312 im Gasometer Pforzheim bis Frühjahr 2018 verlängert

ROM 312 im Gasometer Pforzheim bis Frühjahr 2018 verlängert

ROM 312 von Yadegar Asisi soll bis Frühjahr 2018 im Gasometer Pforzheim zu sehen sein. Das Panorama ist ein Publikumsliebling.

Ausschlaggebender Grund für die Verlängerung ist ein weiterhin ungebrochenes Interesse an der künstlerischen Darstellung der antiken Weltstadt. Die Besucherzahlen sind ansteigend und etablieren sich. Nach etwa 1.000 Öffnungstagen geht ROM 312 mit schnellen Schritten auf den 450.000sten Besucher zu. Der stetige Besuch von Gästen vor allem aus den Ballungszentren Stuttgart, Karlsruhe oder Mannheim ist spürbar.

Seit 6. Dezember 2014 ist im historischen Gasometer Pforzheim das Panorama ROM 312 von Yadegar Asisi zu sehen. Der denkmalgeschützte Industriebau aus dem Jahr 1912 wurde dazu aufwändig saniert und für Panorama-Ausstellungen umgebaut. Seitdem ist eines der monumentalen Kunstwerke auch in Süddeutschland zu sehen.

Im Rundbild erhalten die Gäste vom 15 Meter hohen Besucherpodest den optimalen Blick auf das monumentale Rundbild, das Asisi nach einer historischen Vorlage von 1888 erstellt hat. ROM 312 zeigt den triumphalen Einzug Kaiser Konstantins und seiner Legionäre in Rom nach der siegreichen Schlacht gegen Konstantins Gegner Maxentius im Jahr 312. Zu sehen ist die antike Millionenstadt in der Blüte ihrer architektonischen Pracht. Der Blick schweift über dicht bebaute Hügel, über die berühmten Tempel, Thermen, Basiliken und Triumphbögen - Bauwerke, deren Ruinen noch heute das Bild von Rom prägen. Im 360°-Panorama sind sie umgeben vom pulsierenden Großstadtleben der größten Metropole der Antike.

Die Ausstellung ROM 312 in Pforzheim wird von Wolfgang Scheidtweiler und den Mitgesellschaftern des Parkhotels Pforzheim geführt. Weitere Informationen unter www.gasometer-pforzheim.de oder www.asisi.de.

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11. Juli 2017

Neues Panorama entsteht: „Ein Paradies auf Erden – Carolas Garten“

Neues Panorama entsteht: „Ein Paradies auf Erden – Carolas Garten“

Yadegar Asisi bearbeitet derzeit ein neues Panorama, das ab Herbst/Winter 2018/2019 im Panometer Leipzig gezeigt werden soll.

Mit "EIN PARADIES AUF ERDEN – Carolas Garten" beschreitet Yadegar Asisi erstmals neue Wege. Das Panorama führt auf eine Reise in die unbekannte Welt des Mikrokosmos. Asisi rückt den Kelch einer Blüte in einem Garten in den Fokus der Beobachtung. Wie auf dem Stempel inmitten des Blütenkelchs beschaut der Betrachter – wie aus Sicht eines Pollenkorns – die faszinierend-fremdartige Szenerie, die dennoch etwas Alltägliches und zugleich Wunderbares zeigt: Einen Garten am Rand einer deutschen Stadt. Die Anlage, Formationen und Strukturen der Blütenblätter, Staubgefäße und Kelchblätter muten geradezu fantastisch an und enthüllen eine ungeahnte visuelle Kraft und Ästhetik…

EIN PARADIES AUF ERDEN enthüllt eine ungeahnte visuelle Kraft und Ästhetik. Was im Panorama zu entdecken ist, relativiert die Sicht auf die Welt und lässt die Besucher die einzigartige Vielfalt des Lebens und seiner Umwelt neu bewerten. Eine gigantische Biene, die sich auf eines der Kronblätter gesetzt hat, gibt durch das abgesenkte Blütenblatt den Blick über den Tellerrand dieses Kosmos auf die Welt der umgebenden „Blüten-Planeten“ frei.

Zig Makroaufnahmen, Mikroskopaufnahmen, Zeichnungen, Skizzen und Fotoaufnahmen hat Asisi mit seinem Team dazu in einem Garten angefertigt. Am Ende wird das entstehende, hyperrealistische Werk eine Reihe von Panoramen eröffnen, die sich dem Themenspektrum der Wahrnehmung der Welt widmen und völlig neue Perspektiven sowie ungeahnte Universen aufdecken.

Gezeigt werden soll EIN PARADIES AUF ERDEN im Panometer Leipzig. In dem historischen Gasometer sind Panoramen von Yadegar Asisi seit 2003 kontinuierlich zu sehen und von dort ging die Renaissance der Panoramakunst aus. Derzeit wird in Leipzig „TITANIC – Die Versprechen der Moderne“ gezeigt, das seit 28. Januar 2017 zum gesunkenen Wrack auf dem Meeresgrund führt und bis 11. Juli 2017 etwa 150.000 Besucher verzeichnet hat.

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22. Juni 2017

Panorama "LUTHER 1517" zieht in acht Monaten 200.000 Besucher an

Panorama "LUTHER 1517" zieht in acht Monaten 200.000 Besucher an

Kunstwerk von Yadegar Asisi in Lutherstadt Wittenberg als Highlight der diesjährigen Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum.

Seit 22. Oktober 2016 lockt Yadegar Asisis 360°-Panorama »LUTHER 1517 – Glaube, Wissen, Selbstbestimmung« Scharen von Besuchern nach Lutherstadt Wittenberg. 200.000 waren es nach acht Monaten am 22. Juni 2017.

 

Asisi stellt mit dem Panorama LUTHER 1517 den Menschen Martin Luther und seine Zeitgenossen in Zeiten des Umbruchs in das Zentrum seines monumentalen Werks. Das hyperrealistische Riesenrundbild entrollt seine Szenerie vom Schlossplatz in Wittenberg um 1517. Von der sechs Meter hohen Besucherplattform nehmen die Besucher unmittelbar am Leben und Treiben der Menschen zwischen Schlosskirche, Stadttor, Propstei und der Amtsmühle mit der Stadtkirche im Hintergrund teil. Als Spiritus rector für den tiefgreifenden Wandel in der Reformationszeit ist die historische Figur Martin Luther gleich in verschiedenen Situationen – und Lebensaltern – zu entdecken. Zum Reformator selbst gesellen sich zahlreiche Menschen in unterschiedlichen Szenarien, die in dem, was sie tun oder repräsentieren, die Besonderheiten der Epoche verkörpern. Unter ihnen sind bekannte Personen wie Friedrich der Weise, Philipp Melanchthon, Lucas Cranach oder Katharina von Bora, aber auch eine Vielzahl an anonymen Bürgern, Handwerkern oder Bauern lassen den Alltag der Zeit plastisch werden.

Yadegar Asisi über LUTHER 1517: „Das Panorama gibt eine Annäherung an die Geschichte der Epoche. Es ist wichtig, gesellschaftliche Aspekte herauszunehmen, die auch heute eine Rolle spielen. Das macht Geschichte interessant. Ich hoffe, dass die Menschen neugierig werden und anfangen zu diskutieren.“

Wie in allen Panoramen „verdichtet“ Asisi die Bildinhalte und stellt Szenarien, historische Figuren oder Landschafts-elemente und Architekturen zueinander, die in der realen Welt nicht zeitgleich oder am selben Ort nebeneinander zu finden wären. LUTHER 1517 bildet einen Zeitraum von etwa 30 Jahren rund um das eigentliche Jahr von Martin Luthers Thesenveröffentlichung anno 1517 ab. Entstanden ist eine atmosphärische Gesamtaufnahme einer Epoche, in der die unterschiedlichen Bildelemente und Szenen in der hyperrealistischen Übersteigerung bestens harmonieren. Sie fügen die komplexen Lebensformen, gesellschaftlichen Brüche, Menschen in unterschiedlichen Schichten, Berufe oder Alltagssituationen zu einem sinnhaften Ganzen.

LUTHER 1517 entsteht in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland und unter Schirmherrschaft von Margot Käßmann anlässlich des 500. Jahrestags der Thesenveröffentlichung von Martin Luther. Betreiber des Panoramas ist die gemeinnützige Luther 1517 gGmbH, Bauherr ist im Auftrag von Lutherstadt Wittenberg die WIGEWE Gesellschaft für Wohneigentum mbH. Mindestens fünf Jahre soll das Panorama in der Lutherstadt präsentiert werden. Weitere Informationen unter www.wittenberg360.de oder unter www.asisi.de.

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04. Mai 2017

Makroaufnahmen für neues Panorama: „Ein Paradies auf Erden“

Makroaufnahmen für neues Panorama: „Ein Paradies auf Erden“

Neben mehreren anderen Projekten entsteht derzeit das Panorama „Ein Paradies auf Erden“. Im Rundbild eröffnet Yadegar Asisi einen einzigartigen Blick auf unsere alltägliche Lebenswelt – ausgehend vom Blatt einer Kamillenblüte.

Asisi setzt einen ganz normalen Garten vor einem Einfamilienhaus ins Zentrum dieses monumentalen Werkes und führt dem Betrachter damit vor allem eines vor Augen: Das Paradies liegt vor der eigenen Haustüre.

Vom gedachten „Blickpunkt“ auf einem Blütenblatt aus erschließt sich ein faszinierender Mikrokosmos inmitten der bunten Dichte von Blumen, Gräsern, Insekten und Kleinstlebewesen. In der Bildmitte erstreckt sich beinahe über die gesamte Länge des Panoramas ein rund 25 Meter langes Bein eines Menschen.

Um die Gartenwelt bildgewaltig in einem 3.500 Quadratmeter großen Panorama darstellen zu können, müssen die dafür verwendeten Fotoaufnahmen einen für uns völlig neuen Qualitätsstandard erfüllen.

Trung führt derzeit technische Tests durch. Er experimentiert mit Erde, Blüten oder Beeren, um die richtigen Ergebnisse im extremen Makrobereich zu bekommen. Auf einer Schiene bewegt sich seine Kamera in kaum wahrnehmbarem Tempo in 0,002 Millimeter-Schritten und lichtet so verschiedene Tiefenschärfenbereiche ab.

Für die Ausstellung GREAT BARRIER REEF hatten wir zuletzt Makroaufnahmen von Korallen erstellt; die Arbeit am neuen Projekt ist aufgrund der Größendimensionen jedoch bei Weitem aufwändiger. Alleine das Auge einer Biene wird im Panorama eine Länge von rund 4 Metern haben.

Noch diesen Sommer werden in einem mehrtägigen Fotoshooting in einem Garten wichtige Bildinhalte für das Panorama erarbeitet. Mit Spannung darf das Endresultat erwartet werden, das mit Gewissheit mit keinem bisherigen Projekt von Asisi vergleichbar sein wird.

 

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24. April 2017

Titanic - 100.000 Besucher in den ersten 3 Monaten!

Titanic - 100.000 Besucher in den ersten 3 Monaten!

Seit Ende Januar 2017 ist im Panometer Leipzig Yadegar Asisis neues Werk »TITANIC – Die Versprechen der Moderne« zu sehen. Im ersten Vierteljahr sahen bereits mehr als 100.000 Besucher das Panorama vom Schiffswrack der RMS Titanic.

Yadegar Asisi freut sich über den großen Erfolg des Projektes und spricht der Stadt Leipzig als Panoramastandort eine ganz besondere Bedeutung zu:

"Der Gradmesser des Zuspruchs für ein Thema ist bei fast jedem neuen Panorama das Leipziger Publikum. Der Erfolg der Panoramen wäre ohne das Interesse und die Neugier der Leipziger nicht denkbar. Eine Stadt, mit der mich nicht nur die Jugend verbindet, sondern der ich mich bis heute verbunden fühle."

Mit TITANIC thematisiert Asisi nicht das eigentliche Schiffsunglück, sondern gibt Denkanstöße, um über das menschliche Streben nachzudenken, um jeden Preis die Natur überflügeln zu wollen und dabei den Blick für die eigenen Grenzen und Möglichkeiten aus den Augen zu verlieren. Dies zeigt nicht nur eindrucksvoll das 360°-Panorama, sondern auch die dazugehörige Begleitausstellung.

Diese beinhaltet die bis dato aufwändigste Installation, die je für eine Panorama-Begleitausstellung realisiert wurde: Ein 23 Meter hoher und 19 Meter langer Nachbau des gewaltigen Schiffsbugs der Titanic im Maßstab 1:1. Die unteren 6 Meter des Nachbaus bestehen aus einem Gerüstbaukern mit einer Holztheaterbauverkleidung; von da an sind Stoffbahnen über die restliche Höhe bis knapp unter das Dach des Leipziger Gasometers gespannt.

Eine weitere Weltpremiere sind die bislang unveröffentlichten reproduzierten Konstruktionspläne der Titanic von der Werft Harland & Wolff aus Belfast. Zudem ist das einzige deutschsprachige Telegramm eines geretteten Passagiers zu entdecken – verschickt von Bord der ‚Carpathia‘ von Alfred Nourney an seine Mutter in Köln.

 

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16. Februar 2017

Panorama PERGAMON kommt zurück!

Panorama PERGAMON kommt zurück!

Auf der Museumsinsel in Berlin entsteht der temporäre Ausstellungsbau „Pergamonmuseum. Das Panorama“. Wesentlicher Bestandteil wird eine Rotunde für das Panorama PERGAMON von Yadegar Asisi sein.

 

Das Pergamonmuseum auf der Museumsinsel in Berlin wird derzeit umfassend saniert und ist nur in Teilen für Besucher geöffnet. Die Besucher sollen aber auch in dieser Zeit die großen Themen und Exponate des Welterbes erleben können. Deshalb entsteht unweit am Kupfergraben, direkt an der Stadtbahnlinie, der temporäre Ausstellungsbau „Pergamonmuseum. Das Panorama“.

Rotunde des temporären Baus aus der Vogelperspektive, Visualisierung (c) spreeformat

 

Anknüpfend an die Sonderausstellung 2011/2012 wird im Interimsbau als Highlight Yadegar Asisis Panorama der antiken Metropole zu erleben sein. Weiterhin werden bedeutende Teile des Pergamonaltars, darunter der Telephos-Fries, im Zentrum der Ausstellung stehen. Auch wird eine völlig neu gestaltete 3D-Visualisierung des Pergamonaltars den Besuchern einen Eindruck vom weltberühmten Zeugnis antiker Kunst verschaffen, das sanierungsbedingt bis 2023 nicht zugänglich ist.

Frühe Skizze eines temporären Baus, Yadegar Asisi 2012 (c) asisi

 

Die Planungen greifen die erfolgreiche Zusammenarbeit der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin mit dem „Studio asisi“ auf. Für eine vom Art Directors Club Deutschland und von Red Dot ausgezeichnete Sonderausstellung 2011/2012 hatten beide Partner die äußerst erfolgreiche Ausstellung „Pergamon – Panorama der antiken Metropole“ mit dem Panorama von Yadegar Asisi im Pergamonmuseum und in einer eigens errichteten temporären Rotunde auf dem Ehrenhof des Museums realisiert.

Über 1,5 Millionen Besucher waren während eines Jahres im Gesamtprojekt zu Gast, davon ließen sich allein 900.000 das Panorama nicht entgehen.

Panorama PERGAMON, Foto Tom Schulze, (c) asisi

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31. Januar 2017

TITANIC eröffnet

TITANIC eröffnet

Nach der feierlichen Eröffnung mit rund 500 geladenen Gästen am Freitagabend ist das neue Panorama seit Samstag, 28. Januar 2017, für alle Besucher erlebbar. Rund 3.500 Gäste kamen allein am ersten Wochenende ins Panometer Leipzig.

Bereits bei der Pressekonferenz und Vorbesichtigung am 27. Januar herrschte großer Andrang. Yadegar Asisi sprach zu seiner künstlerischen Intention und stand den Journalisten für Fragen zur Verfügung.

Neben dem Panorama wurde auch die umfassende Begleitausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie beinhaltet die bis dato aufwändigste Installation in einer Panorama-Begleitausstellung: Einen Nachbau des Titanic-Schiffbuges im Maßstab 1:1.

Für die Abendveranstaltung wurde das rund 3.500 Quadratmeter große Panorama verhüllt. Vor den Augen der rund 500 Gäste sollte schließlich der "Vorhang fallen" - ein Video davon hier.

Das neue 360°-Panorama zeigt das Schiffswrack der Titanic am Meeresgrund in rund 3.800 Metern Tiefe. Am 14. April 1912 kollidierte das "unsinkbare Schiff" seitlich mit einem Eisberg und sank südöstlich von Neufundland.

Mit TITANIC thematisiert Yadegar Asisi jedoch nicht das eigentliche Schiffsunglück, sondern gibt vielmehr Denkanstöße, um über das menschliche Streben nachzudenken, die Natur zu überflügeln und dabei den Blick für die eigenen Grenzen und Möglichkeiten aus den Augen zu verlieren.

Das Panorama ist bis mindestens Anfang 2018 im Panometer Leipzig zu erleben.

 

 

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23. Januar 2017

GREAT BARRIER REEF beendet

GREAT BARRIER REEF beendet

Mitte Januar war der letzte Besuchertag des Erfolgsprojektes GREAT BARRIER REEF im Panometer Leipzig. Knapp 440.000 Besucher sahen die Ausstellung.

Yadegar Asisi hatte sich bereits über Jahre intensiv mit dem Great Barrier Reef befasst und reiste schließlich im Frühjahr 2015 mit seinem Team nach Australien, um das größte Korallenriff der Erde zu erkunden. In zahlreichen Tauchgängen offenbarte sich ihm der magische Unterwasserkosmos mit all seinen Farben, Formen und Bewohnern.

Asisi traf auf die Taucherlegende Ben Cropp, der ihn an seinem Erfahrungsschatz von knapp 60 Jahren Taucherfahrung teilhaben ließ.

Ben Cropp

 

Cropps Beweggründe für die Expeditionen ans Riff sind die selben wie jene von Yadegar Asisi – eine Faszination und Bewunderung für die komplexen Zusammenhänge in der Natur und die einzigartige Schönheit eines fragilen Ökosystems.

„Naturthemen sind für mich ein Anlass, um über unsere Rolle in der Welt nachzudenken. Das Panorama ist ein besonderes künstlerisches Mittel, um Bilder zu schaffen. Das beflügelt mich so sehr, dass ich mich auch an so komplexe Themen wie das Great Barrier Reef wage.“, so Asisi.

Parallel zum Panorama wurde in Berlin eine spektakuläre Begleitausstellung mit Originalexponaten und über 20 Meter hohen Installationen konzipiert. Die thematische Ausstellung sollte das Panoramaerlebnis erweitern und den Besuchern die Dimensionen des Great Barrier Reef vor Augen führen. Es handelt sich beim australischen Korallenriff um die größte von Lebewesen geschaffene Struktur der Erde.

GREAT BARRIER REEF entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Panoramen von Yadegar Asisi, ausgezeichnet mit den Designpreisen Red Dot Award, Iconic Award und German Design Award. Knapp 440.000 Besucher sahen die Ausstellung zwischen Oktober 2015 und Januar 2017. Nun folgt in wenigen Tagen TITANIC, das ein ebenso eindrucksvolles Projekt zu werden verspricht...

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