11. Juli 2017

Neues Panorama entsteht: „Ein Paradies auf Erden – Carolas Garten“

Neues Panorama entsteht: „Ein Paradies auf Erden – Carolas Garten“

Yadegar Asisi bearbeitet derzeit ein neues Panorama, das ab Herbst/Winter 2018/2019 im Panometer Leipzig gezeigt werden soll.

Mit "EIN PARADIES AUF ERDEN – Carolas Garten" beschreitet Yadegar Asisi erstmals neue Wege. Das Panorama führt auf eine Reise in die unbekannte Welt des Mikrokosmos. Asisi rückt den Kelch einer Blüte in einem Garten in den Fokus der Beobachtung. Wie auf dem Stempel inmitten des Blütenkelchs beschaut der Betrachter – wie aus Sicht eines Pollenkorns – die faszinierend-fremdartige Szenerie, die dennoch etwas Alltägliches und zugleich Wunderbares zeigt: Einen Garten am Rand einer deutschen Stadt. Die Anlage, Formationen und Strukturen der Blütenblätter, Staubgefäße und Kelchblätter muten geradezu fantastisch an und enthüllen eine ungeahnte visuelle Kraft und Ästhetik…

EIN PARADIES AUF ERDEN enthüllt eine ungeahnte visuelle Kraft und Ästhetik. Was im Panorama zu entdecken ist, relativiert die Sicht auf die Welt und lässt die Besucher die einzigartige Vielfalt des Lebens und seiner Umwelt neu bewerten. Eine gigantische Biene, die sich auf eines der Kronblätter gesetzt hat, gibt durch das abgesenkte Blütenblatt den Blick über den Tellerrand dieses Kosmos auf die Welt der umgebenden „Blüten-Planeten“ frei.

Zig Makroaufnahmen, Mikroskopaufnahmen, Zeichnungen, Skizzen und Fotoaufnahmen hat Asisi mit seinem Team dazu in einem Garten angefertigt. Am Ende wird das entstehende, hyperrealistische Werk eine Reihe von Panoramen eröffnen, die sich dem Themenspektrum der Wahrnehmung der Welt widmen und völlig neue Perspektiven sowie ungeahnte Universen aufdecken.

Gezeigt werden soll EIN PARADIES AUF ERDEN im Panometer Leipzig. In dem historischen Gasometer sind Panoramen von Yadegar Asisi seit 2003 kontinuierlich zu sehen und von dort ging die Renaissance der Panoramakunst aus. Derzeit wird in Leipzig „TITANIC – Die Versprechen der Moderne“ gezeigt, das seit 28. Januar 2017 zum gesunkenen Wrack auf dem Meeresgrund führt und bis 11. Juli 2017 etwa 150.000 Besucher verzeichnet hat.

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22. Juni 2017

Panorama "LUTHER 1517" zieht in acht Monaten 200.000 Besucher an

Panorama "LUTHER 1517" zieht in acht Monaten 200.000 Besucher an

Kunstwerk von Yadegar Asisi in Lutherstadt Wittenberg als Highlight der diesjährigen Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum.

Seit 22. Oktober 2016 lockt Yadegar Asisis 360°-Panorama »LUTHER 1517 – Glaube, Wissen, Selbstbestimmung« Scharen von Besuchern nach Lutherstadt Wittenberg. 200.000 waren es nach acht Monaten am 22. Juni 2017.

 

Asisi stellt mit dem Panorama LUTHER 1517 den Menschen Martin Luther und seine Zeitgenossen in Zeiten des Umbruchs in das Zentrum seines monumentalen Werks. Das hyperrealistische Riesenrundbild entrollt seine Szenerie vom Schlossplatz in Wittenberg um 1517. Von der sechs Meter hohen Besucherplattform nehmen die Besucher unmittelbar am Leben und Treiben der Menschen zwischen Schlosskirche, Stadttor, Propstei und der Amtsmühle mit der Stadtkirche im Hintergrund teil. Als Spiritus rector für den tiefgreifenden Wandel in der Reformationszeit ist die historische Figur Martin Luther gleich in verschiedenen Situationen – und Lebensaltern – zu entdecken. Zum Reformator selbst gesellen sich zahlreiche Menschen in unterschiedlichen Szenarien, die in dem, was sie tun oder repräsentieren, die Besonderheiten der Epoche verkörpern. Unter ihnen sind bekannte Personen wie Friedrich der Weise, Philipp Melanchthon, Lucas Cranach oder Katharina von Bora, aber auch eine Vielzahl an anonymen Bürgern, Handwerkern oder Bauern lassen den Alltag der Zeit plastisch werden.

Yadegar Asisi über LUTHER 1517: „Das Panorama gibt eine Annäherung an die Geschichte der Epoche. Es ist wichtig, gesellschaftliche Aspekte herauszunehmen, die auch heute eine Rolle spielen. Das macht Geschichte interessant. Ich hoffe, dass die Menschen neugierig werden und anfangen zu diskutieren.“

Wie in allen Panoramen „verdichtet“ Asisi die Bildinhalte und stellt Szenarien, historische Figuren oder Landschafts-elemente und Architekturen zueinander, die in der realen Welt nicht zeitgleich oder am selben Ort nebeneinander zu finden wären. LUTHER 1517 bildet einen Zeitraum von etwa 30 Jahren rund um das eigentliche Jahr von Martin Luthers Thesenveröffentlichung anno 1517 ab. Entstanden ist eine atmosphärische Gesamtaufnahme einer Epoche, in der die unterschiedlichen Bildelemente und Szenen in der hyperrealistischen Übersteigerung bestens harmonieren. Sie fügen die komplexen Lebensformen, gesellschaftlichen Brüche, Menschen in unterschiedlichen Schichten, Berufe oder Alltagssituationen zu einem sinnhaften Ganzen.

LUTHER 1517 entsteht in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland und unter Schirmherrschaft von Margot Käßmann anlässlich des 500. Jahrestags der Thesenveröffentlichung von Martin Luther. Betreiber des Panoramas ist die gemeinnützige Luther 1517 gGmbH, Bauherr ist im Auftrag von Lutherstadt Wittenberg die WIGEWE Gesellschaft für Wohneigentum mbH. Mindestens fünf Jahre soll das Panorama in der Lutherstadt präsentiert werden. Weitere Informationen unter www.wittenberg360.de oder unter www.asisi.de.

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04. Mai 2017

Makroaufnahmen für neues Panorama: „Ein Paradies auf Erden“

Makroaufnahmen für neues Panorama: „Ein Paradies auf Erden“

Neben mehreren anderen Projekten entsteht derzeit das Panorama „Ein Paradies auf Erden“. Im Rundbild eröffnet Yadegar Asisi einen einzigartigen Blick auf unsere alltägliche Lebenswelt – ausgehend vom Blatt einer Kamillenblüte.

Asisi setzt einen ganz normalen Garten vor einem Einfamilienhaus ins Zentrum dieses monumentalen Werkes und führt dem Betrachter damit vor allem eines vor Augen: Das Paradies liegt vor der eigenen Haustüre.

Vom gedachten „Blickpunkt“ auf einem Blütenblatt aus erschließt sich ein faszinierender Mikrokosmos inmitten der bunten Dichte von Blumen, Gräsern, Insekten und Kleinstlebewesen. In der Bildmitte erstreckt sich beinahe über die gesamte Länge des Panoramas ein rund 25 Meter langes Bein eines Menschen.

Um die Gartenwelt bildgewaltig in einem 3.500 Quadratmeter großen Panorama darstellen zu können, müssen die dafür verwendeten Fotoaufnahmen einen für uns völlig neuen Qualitätsstandard erfüllen.

Trung führt derzeit technische Tests durch. Er experimentiert mit Erde, Blüten oder Beeren, um die richtigen Ergebnisse im extremen Makrobereich zu bekommen. Auf einer Schiene bewegt sich seine Kamera in kaum wahrnehmbarem Tempo in 0,002 Millimeter-Schritten und lichtet so verschiedene Tiefenschärfenbereiche ab.

Für die Ausstellung GREAT BARRIER REEF hatten wir zuletzt Makroaufnahmen von Korallen erstellt; die Arbeit am neuen Projekt ist aufgrund der Größendimensionen jedoch bei Weitem aufwändiger. Alleine das Auge einer Biene wird im Panorama eine Länge von rund 4 Metern haben.

Noch diesen Sommer werden in einem mehrtägigen Fotoshooting in einem Garten wichtige Bildinhalte für das Panorama erarbeitet. Mit Spannung darf das Endresultat erwartet werden, das mit Gewissheit mit keinem bisherigen Projekt von Asisi vergleichbar sein wird.

 

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24. April 2017

Titanic - 100.000 Besucher in den ersten 3 Monaten!

Titanic - 100.000 Besucher in den ersten 3 Monaten!

Seit Ende Januar 2017 ist im Panometer Leipzig Yadegar Asisis neues Werk »TITANIC – Die Versprechen der Moderne« zu sehen. Im ersten Vierteljahr sahen bereits mehr als 100.000 Besucher das Panorama vom Schiffswrack der RMS Titanic.

Yadegar Asisi freut sich über den großen Erfolg des Projektes und spricht der Stadt Leipzig als Panoramastandort eine ganz besondere Bedeutung zu:

"Der Gradmesser des Zuspruchs für ein Thema ist bei fast jedem neuen Panorama das Leipziger Publikum. Der Erfolg der Panoramen wäre ohne das Interesse und die Neugier der Leipziger nicht denkbar. Eine Stadt, mit der mich nicht nur die Jugend verbindet, sondern der ich mich bis heute verbunden fühle."

Mit TITANIC thematisiert Asisi nicht das eigentliche Schiffsunglück, sondern gibt Denkanstöße, um über das menschliche Streben nachzudenken, um jeden Preis die Natur überflügeln zu wollen und dabei den Blick für die eigenen Grenzen und Möglichkeiten aus den Augen zu verlieren. Dies zeigt nicht nur eindrucksvoll das 360°-Panorama, sondern auch die dazugehörige Begleitausstellung.

Diese beinhaltet die bis dato aufwändigste Installation, die je für eine Panorama-Begleitausstellung realisiert wurde: Ein 23 Meter hoher und 19 Meter langer Nachbau des gewaltigen Schiffsbugs der Titanic im Maßstab 1:1. Die unteren 6 Meter des Nachbaus bestehen aus einem Gerüstbaukern mit einer Holztheaterbauverkleidung; von da an sind Stoffbahnen über die restliche Höhe bis knapp unter das Dach des Leipziger Gasometers gespannt.

Eine weitere Weltpremiere sind die bislang unveröffentlichten reproduzierten Konstruktionspläne der Titanic von der Werft Harland & Wolff aus Belfast. Zudem ist das einzige deutschsprachige Telegramm eines geretteten Passagiers zu entdecken – verschickt von Bord der ‚Carpathia‘ von Alfred Nourney an seine Mutter in Köln.

 

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16. Februar 2017

Panorama PERGAMON kommt zurück!

Panorama PERGAMON kommt zurück!

Auf der Museumsinsel in Berlin entsteht der temporäre Ausstellungsbau „Pergamonmuseum. Das Panorama“. Wesentlicher Bestandteil wird eine Rotunde für das Panorama PERGAMON von Yadegar Asisi sein.

 

Das Pergamonmuseum auf der Museumsinsel in Berlin wird derzeit umfassend saniert und ist nur in Teilen für Besucher geöffnet. Die Besucher sollen aber auch in dieser Zeit die großen Themen und Exponate des Welterbes erleben können. Deshalb entsteht unweit am Kupfergraben, direkt an der Stadtbahnlinie, der temporäre Ausstellungsbau „Pergamonmuseum. Das Panorama“.

Rotunde des temporären Baus aus der Vogelperspektive, Visualisierung (c) spreeformat

 

Anknüpfend an die Sonderausstellung 2011/2012 wird im Interimsbau als Highlight Yadegar Asisis Panorama der antiken Metropole zu erleben sein. Weiterhin werden bedeutende Teile des Pergamonaltars, darunter der Telephos-Fries, im Zentrum der Ausstellung stehen. Auch wird eine völlig neu gestaltete 3D-Visualisierung des Pergamonaltars den Besuchern einen Eindruck vom weltberühmten Zeugnis antiker Kunst verschaffen, das sanierungsbedingt bis 2023 nicht zugänglich ist.

Frühe Skizze eines temporären Baus, Yadegar Asisi 2012 (c) asisi

 

Die Planungen greifen die erfolgreiche Zusammenarbeit der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin mit dem „Studio asisi“ auf. Für eine vom Art Directors Club Deutschland und von Red Dot ausgezeichnete Sonderausstellung 2011/2012 hatten beide Partner die äußerst erfolgreiche Ausstellung „Pergamon – Panorama der antiken Metropole“ mit dem Panorama von Yadegar Asisi im Pergamonmuseum und in einer eigens errichteten temporären Rotunde auf dem Ehrenhof des Museums realisiert.

Über 1,5 Millionen Besucher waren während eines Jahres im Gesamtprojekt zu Gast, davon ließen sich allein 900.000 das Panorama nicht entgehen.

Panorama PERGAMON, Foto Tom Schulze, (c) asisi

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31. Januar 2017

TITANIC eröffnet

TITANIC eröffnet

Nach der feierlichen Eröffnung mit rund 500 geladenen Gästen am Freitagabend ist das neue Panorama seit Samstag, 28. Januar 2017, für alle Besucher erlebbar. Rund 3.500 Gäste kamen allein am ersten Wochenende ins Panometer Leipzig.

Bereits bei der Pressekonferenz und Vorbesichtigung am 27. Januar herrschte großer Andrang. Yadegar Asisi sprach zu seiner künstlerischen Intention und stand den Journalisten für Fragen zur Verfügung.

Neben dem Panorama wurde auch die umfassende Begleitausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie beinhaltet die bis dato aufwändigste Installation in einer Panorama-Begleitausstellung: Einen Nachbau des Titanic-Schiffbuges im Maßstab 1:1.

Für die Abendveranstaltung wurde das rund 3.500 Quadratmeter große Panorama verhüllt. Vor den Augen der rund 500 Gäste sollte schließlich der "Vorhang fallen" - ein Video davon hier.

Das neue 360°-Panorama zeigt das Schiffswrack der Titanic am Meeresgrund in rund 3.800 Metern Tiefe. Am 14. April 1912 kollidierte das "unsinkbare Schiff" seitlich mit einem Eisberg und sank südöstlich von Neufundland.

Mit TITANIC thematisiert Yadegar Asisi jedoch nicht das eigentliche Schiffsunglück, sondern gibt vielmehr Denkanstöße, um über das menschliche Streben nachzudenken, die Natur zu überflügeln und dabei den Blick für die eigenen Grenzen und Möglichkeiten aus den Augen zu verlieren.

Das Panorama ist bis mindestens Anfang 2018 im Panometer Leipzig zu erleben.

 

 

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23. Januar 2017

GREAT BARRIER REEF beendet

GREAT BARRIER REEF beendet

Mitte Januar war der letzte Besuchertag des Erfolgsprojektes GREAT BARRIER REEF im Panometer Leipzig. Knapp 440.000 Besucher sahen die Ausstellung.

Yadegar Asisi hatte sich bereits über Jahre intensiv mit dem Great Barrier Reef befasst und reiste schließlich im Frühjahr 2015 mit seinem Team nach Australien, um das größte Korallenriff der Erde zu erkunden. In zahlreichen Tauchgängen offenbarte sich ihm der magische Unterwasserkosmos mit all seinen Farben, Formen und Bewohnern.

Asisi traf auf die Taucherlegende Ben Cropp, der ihn an seinem Erfahrungsschatz von knapp 60 Jahren Taucherfahrung teilhaben ließ.

Ben Cropp

 

Cropps Beweggründe für die Expeditionen ans Riff sind die selben wie jene von Yadegar Asisi – eine Faszination und Bewunderung für die komplexen Zusammenhänge in der Natur und die einzigartige Schönheit eines fragilen Ökosystems.

„Naturthemen sind für mich ein Anlass, um über unsere Rolle in der Welt nachzudenken. Das Panorama ist ein besonderes künstlerisches Mittel, um Bilder zu schaffen. Das beflügelt mich so sehr, dass ich mich auch an so komplexe Themen wie das Great Barrier Reef wage.“, so Asisi.

Parallel zum Panorama wurde in Berlin eine spektakuläre Begleitausstellung mit Originalexponaten und über 20 Meter hohen Installationen konzipiert. Die thematische Ausstellung sollte das Panoramaerlebnis erweitern und den Besuchern die Dimensionen des Great Barrier Reef vor Augen führen. Es handelt sich beim australischen Korallenriff um die größte von Lebewesen geschaffene Struktur der Erde.

GREAT BARRIER REEF entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Panoramen von Yadegar Asisi, ausgezeichnet mit den Designpreisen Red Dot Award, Iconic Award und German Design Award. Knapp 440.000 Besucher sahen die Ausstellung zwischen Oktober 2015 und Januar 2017. Nun folgt in wenigen Tagen TITANIC, das ein ebenso eindrucksvolles Projekt zu werden verspricht...

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16. Dezember 2016

Titanic – Die Begleitausstellung

Titanic – Die Begleitausstellung

Das kreative Kernteam um Yadegar Asisi ist nicht nur in die Gestaltung der Panoramen eingebunden, sondern entwickelt in Berlin auch die Begleitausstellungen zu den 360°-Kunstwerken - derzeit für TITANIC.

Beim neuen Projekt begibt sich der Besucher auf eine Zeitreise ins 19. und frühe 20. Jahrhundert, als im Fahrtwind der Industrialisierung neue Materialien und technische Innovationen das Leben der Menschen grundlegend veränderten. Es geht um den euphorischen Fortschrittglauben jener rasanten Zeit und die Selbstüberschätzung des Menschen, der sich durch einen laufenden Rekordbruch der eigenen technischen Höchstleistungen zu einem Gebieter der Natur hochstilisiert.

Um diese „sky is the limit“-Haltung für das Publikum emotional zu übersetzen, braucht die Ausstellung Installationen, die eine entsprechende Kraft besitzen. Für die Recherche reisten Creative Director Mathias Thiel und Artworker Kaj Knüpfer unter anderem nach Belfast, wo 1911 im größten Trockendock der Welt Arbeiten an der Titanic durchgeführt wurden.

Der Einstieg der Ausstellung erfolgt über das neue Universalmaterial jener Epoche – gewissermaßen die Triebfeder der industriellen Revolution: Stahl.

Die Planung des gesamten Verkehrswesens und Städtebaus der westlichen Industriestaaten stützte sich auf den Einsatz dieses neuartigen Baustoffs, der durch seine große Stabilität und enorme Elastizität ungeahnte Möglichkeiten bot.

20161117_ausstellung_erste_abteilung Visualisierung der Begleitausstellung © asisi

 

Zahlreiche historische Fotoaufnahmen sollen die damalige Entwicklung veranschaulichen, als der Mensch immer größere Maschinen herstellte und zwischen Tonnen schweren Hydraulikpressen und Meter hohen Schiffsschrauben selbst immer kleiner wurde.

20161117_ausstellung_abteilung_2 Visualisierung der Begleitausstellung © asisi

 

Der Besucher wird Zeuge vom Bau der gewaltigsten Stahlbrücken, Luftschiffe, Eisenbahnen oder Passagierdampfer, und erlebt so, wie Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Hetzjagd nach dem Superlativ die Grenzen von Zeit und Raum überwunden schienen.

Das sich verändernde Raumgefühl soll deutlich spürbar sein, weshalb die besonderen räumlichen Möglichkeiten des ehemaligen Gasometers voll ausgeschöpft werden: Auf dem Höhepunkt seiner Zeitreise trifft der Besucher schließlich auf die größte Maschine der Welt, die RMS Titanic. Vor dem Panoramaraum blickt er hoch zu einem Nachbau des Schiffsbugs im Maßstab 1:1.

20161117_ausstellung_abteilung_3_2 Nachbau des Titanic-Schiffsbugs © asisi

 

Entsprechend hoch ist die Fallhöhe beim anschließenden Betreten des Panoramaraumes. Nach dem Höhenrausch aus Beschleunigung, technischer Innovation und einem laut und gewaltig inszenierten Kräftemessen zwischen Mensch und Natur, findet sich der Besucher in rund 4.000 Meter unter der Meeresoberfläche wieder - entnüchtert, in der Stille der Meerestiefe am Wrack der Titanic.

panorama-titanic-visualisierung_web-c-asisi Visualisierung - Blick von der Besucherplattform © asisi

 

Das Projekt feiert am 28. Januar 2017 im Panometer Leipzig seine Premiere.

 

 

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26. Oktober 2016

German Design Award für GREAT BARRIER REEF

German Design Award für GREAT BARRIER REEF

GREAT BARRIER REEF ist vom Rat für Formgebung / dem German Design Council mit dem German Design Award 2017 ausgezeichnet worden. Damit hat das Panoramaprojekt nach dem Red Dot Award und dem Iconic Award den dritten hochrangigen Design-Preis erhalten.

Der German Design Award entdeckt und präsentiert einzigartige Gestaltungstrends und zeichnet innovative Produkte und Projekte, ihre Hersteller und Gestalter aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

Vor GREAT BARRIER REEF wurden bereits die Asisi-Panoramen PERGAMON, LEIPZIG 1813 und DRESDEN 1945 mit dem German Design Award ausgezeichnet.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

Seit der Eröffnung vor über einem Jahr hat das Panorama zum australischen Korallenriff mit der begleitenden Ausstellung über 365.000 Besucher angezogen. Fünf Installationsräume begleiten die Besucher bis zum Highlight der Ausstellung, dem weltgrößten 360°-Panorama.

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Installations-Türme mit allseitiger textiler Bespannung in einem Farbrausch aus Blau-, Azur- und Grünschattierungen führen in eine Welt unter dem Meeresspiegel.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

 

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

Das Modell eines vielfach vergrößerten Polypen stellt die kleinsten Protagonisten im Korallenriff – die Polypen – und ihre Symbiose mit einer Algenart in den Fokus. Anhand dieser Kleinstlebewesen, die sozusagen die „Architekten des Riffs“ sind, wird die Verwunderung über den faszinierenden Lebensraum Korallenriff umso größer.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

Noch zweieinhalb Monate, bis 15. Januar 2017, ist das Panorama im Panometer Leipzig zu sehen. Dann erfolgt für knapp zwei Wochen der Aus- und Umbau für Asisis brandneues Panorama TITANIC, das am 28. Januar in Leipzig Premiere hat.

Asisi Nanometer leipzig - Great Barrier Reef Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com

 

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13. Oktober 2016

Finishing von LUTHER 1517

Finishing von LUTHER 1517

Das Panorama LUTHER 1517 ist bereits gedruckt. Bis zur Eröffnung am 22. Oktober stehen jedoch noch einige wichtige Schritte an, um das Bild in seiner vorgesehenen Inszenierung dem Publikum präsentieren zu können.

 

Seit dem Spatenstich im April 2016 entsteht in der Lutherstraße in Wittenberg eine rund 20 Meter hohe Rotunde, um das ca. 1.100 Quadratmeter große Kunstwerk zu beherbergen. Am kupferfarbenen Rundbau werden nun letzte Arbeiten vorgenommen und der Entréebereich mit einer kleinen thematischen Einführung installiert.

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Parallel bekamen im Berliner Studio die Propsteifenster, die im Nachtzyklus von innen beleuchtet werden, einen letzten malerischen Schliff. Im Panoramaraum wird mit der Propstei erstmals eine mittelalterliche Hausfassade errichtet, die einen Blick in das private Leben Martin Luthers und seiner Weggefährten ermöglicht.

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Im Atelierhof in Kreuzberg wurden außerdem einzelne Panoramaszenen mit dem Luther-Darsteller Matthias Peikert erneut nachgespielt und akustisch aufgezeichnet. Mit der Panoramamusik verwoben werden die entstandenen Tonaufnahmen so ausgewählte Punkte im Bild auditiv unterstreichen.

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Am Standort Wittenberg360 angekommen, wurde der Panoramastoff schließlich aufgezogen, gehängt und straff gespannt. In den nächsten Tagen wird Yadegar Asisi sein Kunstwerk vor Ort ein letztes Mal mit Pinsel und UV-Farbe bearbeiten, um anschließend die Licht- und Toninstallation zu justieren.

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Das Resultat des mehrjährigen Arbeitsprozesses von Yadegar Asisi und seinem Team ist am 22. Oktober in Lutherstadt Wittenberg in seiner Vollendung zu bestaunen.

 

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