16. Februar 2017

Panorama PERGAMON kommt zurück!

Panorama PERGAMON kommt zurück!

Auf der Museumsinsel in Berlin entsteht der temporäre Ausstellungsbau „Pergamonmuseum. Das Panorama“. Wesentlicher Bestandteil wird eine Rotunde für das Panorama PERGAMON von Yadegar Asisi sein.

 

Das Pergamonmuseum auf der Museumsinsel in Berlin wird derzeit umfassend saniert und ist nur in Teilen für Besucher geöffnet. Die Besucher sollen aber auch in dieser Zeit die großen Themen und Exponate des Welterbes erleben können. Deshalb entsteht unweit am Kupfergraben, direkt an der Stadtbahnlinie, der temporäre Ausstellungsbau „Pergamonmuseum. Das Panorama“.

Rotunde des temporären Baus aus der Vogelperspektive, Visualisierung (c) spreeformat

 

Anknüpfend an die Sonderausstellung 2011/2012 wird im Interimsbau als Highlight Yadegar Asisis Panorama der antiken Metropole zu erleben sein. Weiterhin werden bedeutende Teile des Pergamonaltars, darunter der Telephos-Fries, im Zentrum der Ausstellung stehen. Auch wird eine völlig neu gestaltete 3D-Visualisierung des Pergamonaltars den Besuchern einen Eindruck vom weltberühmten Zeugnis antiker Kunst verschaffen, das sanierungsbedingt bis 2023 nicht zugänglich ist.

Frühe Skizze eines temporären Baus, Yadegar Asisi 2012 (c) asisi

 

Die Planungen greifen die erfolgreiche Zusammenarbeit der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin mit dem „Studio asisi“ auf. Für eine vom Art Directors Club Deutschland und von Red Dot ausgezeichnete Sonderausstellung 2011/2012 hatten beide Partner die äußerst erfolgreiche Ausstellung „Pergamon – Panorama der antiken Metropole“ mit dem Panorama von Yadegar Asisi im Pergamonmuseum und in einer eigens errichteten temporären Rotunde auf dem Ehrenhof des Museums realisiert.

Über 1,5 Millionen Besucher waren während eines Jahres im Gesamtprojekt zu Gast, davon ließen sich allein 900.000 das Panorama nicht entgehen.

Panorama PERGAMON, Foto Tom Schulze, (c) asisi

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31. Januar 2017

TITANIC eröffnet

TITANIC eröffnet

Nach der feierlichen Eröffnung mit rund 500 geladenen Gästen am Freitagabend ist das neue Panorama seit Samstag, 28. Januar 2017, für alle Besucher erlebbar. Rund 3.500 Gäste kamen allein am ersten Wochenende ins Panometer Leipzig.

Bereits bei der Pressekonferenz und Vorbesichtigung am 27. Januar herrschte großer Andrang. Yadegar Asisi sprach zu seiner künstlerischen Intention und stand den Journalisten für Fragen zur Verfügung.

Neben dem Panorama wurde auch die umfassende Begleitausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie beinhaltet die bis dato aufwändigste Installation in einer Panorama-Begleitausstellung: Einen Nachbau des Titanic-Schiffbuges im Maßstab 1:1.

Für die Abendveranstaltung wurde das rund 3.500 Quadratmeter große Panorama verhüllt. Vor den Augen der rund 500 Gäste sollte schließlich der "Vorhang fallen" - ein Video davon hier.

Das neue 360°-Panorama zeigt das Schiffswrack der Titanic am Meeresgrund in rund 3.800 Metern Tiefe. Am 14. April 1912 kollidierte das "unsinkbare Schiff" seitlich mit einem Eisberg und sank südöstlich von Neufundland.

Mit TITANIC thematisiert Yadegar Asisi jedoch nicht das eigentliche Schiffsunglück, sondern gibt vielmehr Denkanstöße, um über das menschliche Streben nachzudenken, die Natur zu überflügeln und dabei den Blick für die eigenen Grenzen und Möglichkeiten aus den Augen zu verlieren.

Das Panorama ist bis mindestens Anfang 2018 im Panometer Leipzig zu erleben.

 

 

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23. Januar 2017

GREAT BARRIER REEF beendet

GREAT BARRIER REEF beendet

Mitte Januar war der letzte Besuchertag des Erfolgsprojektes GREAT BARRIER REEF im Panometer Leipzig. Knapp 440.000 Besucher sahen die Ausstellung.

Yadegar Asisi hatte sich bereits über Jahre intensiv mit dem Great Barrier Reef befasst und reiste schließlich im Frühjahr 2015 mit seinem Team nach Australien, um das größte Korallenriff der Erde zu erkunden. In zahlreichen Tauchgängen offenbarte sich ihm der magische Unterwasserkosmos mit all seinen Farben, Formen und Bewohnern.

Asisi traf auf die Taucherlegende Ben Cropp, der ihn an seinem Erfahrungsschatz von knapp 60 Jahren Taucherfahrung teilhaben ließ.

Ben Cropp

 

Cropps Beweggründe für die Expeditionen ans Riff sind die selben wie jene von Yadegar Asisi – eine Faszination und Bewunderung für die komplexen Zusammenhänge in der Natur und die einzigartige Schönheit eines fragilen Ökosystems.

„Naturthemen sind für mich ein Anlass, um über unsere Rolle in der Welt nachzudenken. Das Panorama ist ein besonderes künstlerisches Mittel, um Bilder zu schaffen. Das beflügelt mich so sehr, dass ich mich auch an so komplexe Themen wie das Great Barrier Reef wage.“, so Asisi.

Parallel zum Panorama wurde in Berlin eine spektakuläre Begleitausstellung mit Originalexponaten und über 20 Meter hohen Installationen konzipiert. Die thematische Ausstellung sollte das Panoramaerlebnis erweitern und den Besuchern die Dimensionen des Great Barrier Reef vor Augen führen. Es handelt sich beim australischen Korallenriff um die größte von Lebewesen geschaffene Struktur der Erde.

GREAT BARRIER REEF entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Panoramen von Yadegar Asisi, ausgezeichnet mit den Designpreisen Red Dot Award, Iconic Award und German Design Award. Knapp 440.000 Besucher sahen die Ausstellung zwischen Oktober 2015 und Januar 2017. Nun folgt in wenigen Tagen TITANIC, das ein ebenso eindrucksvolles Projekt zu werden verspricht...

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16. Dezember 2016

Titanic – Die Begleitausstellung

Titanic – Die Begleitausstellung

Das kreative Kernteam um Yadegar Asisi ist nicht nur in die Gestaltung der Panoramen eingebunden, sondern entwickelt in Berlin auch die Begleitausstellungen zu den 360°-Kunstwerken - derzeit für TITANIC.

Beim neuen Projekt begibt sich der Besucher auf eine Zeitreise ins 19. und frühe 20. Jahrhundert, als im Fahrtwind der Industrialisierung neue Materialien und technische Innovationen das Leben der Menschen grundlegend veränderten. Es geht um den euphorischen Fortschrittglauben jener rasanten Zeit und die Selbstüberschätzung des Menschen, der sich durch einen laufenden Rekordbruch der eigenen technischen Höchstleistungen zu einem Gebieter der Natur hochstilisiert.

Um diese „sky is the limit“-Haltung für das Publikum emotional zu übersetzen, braucht die Ausstellung Installationen, die eine entsprechende Kraft besitzen. Für die Recherche reisten Creative Director Mathias Thiel und Artworker Kaj Knüpfer unter anderem nach Belfast, wo 1911 im größten Trockendock der Welt Arbeiten an der Titanic durchgeführt wurden.

Der Einstieg der Ausstellung erfolgt über das neue Universalmaterial jener Epoche – gewissermaßen die Triebfeder der industriellen Revolution: Stahl.

Die Planung des gesamten Verkehrswesens und Städtebaus der westlichen Industriestaaten stützte sich auf den Einsatz dieses neuartigen Baustoffs, der durch seine große Stabilität und enorme Elastizität ungeahnte Möglichkeiten bot.

20161117_ausstellung_erste_abteilung Visualisierung der Begleitausstellung © asisi

 

Zahlreiche historische Fotoaufnahmen sollen die damalige Entwicklung veranschaulichen, als der Mensch immer größere Maschinen herstellte und zwischen Tonnen schweren Hydraulikpressen und Meter hohen Schiffsschrauben selbst immer kleiner wurde.

20161117_ausstellung_abteilung_2 Visualisierung der Begleitausstellung © asisi

 

Der Besucher wird Zeuge vom Bau der gewaltigsten Stahlbrücken, Luftschiffe, Eisenbahnen oder Passagierdampfer, und erlebt so, wie Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Hetzjagd nach dem Superlativ die Grenzen von Zeit und Raum überwunden schienen.

Das sich verändernde Raumgefühl soll deutlich spürbar sein, weshalb die besonderen räumlichen Möglichkeiten des ehemaligen Gasometers voll ausgeschöpft werden: Auf dem Höhepunkt seiner Zeitreise trifft der Besucher schließlich auf die größte Maschine der Welt, die RMS Titanic. Vor dem Panoramaraum blickt er hoch zu einem Nachbau des Schiffsbugs im Maßstab 1:1.

20161117_ausstellung_abteilung_3_2 Nachbau des Titanic-Schiffsbugs © asisi

 

Entsprechend hoch ist die Fallhöhe beim anschließenden Betreten des Panoramaraumes. Nach dem Höhenrausch aus Beschleunigung, technischer Innovation und einem laut und gewaltig inszenierten Kräftemessen zwischen Mensch und Natur, findet sich der Besucher in rund 4.000 Meter unter der Meeresoberfläche wieder - entnüchtert, in der Stille der Meerestiefe am Wrack der Titanic.

panorama-titanic-visualisierung_web-c-asisi Visualisierung - Blick von der Besucherplattform © asisi

 

Das Projekt feiert am 28. Januar 2017 im Panometer Leipzig seine Premiere.

 

 

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26. Oktober 2016

German Design Award für GREAT BARRIER REEF

German Design Award für GREAT BARRIER REEF

GREAT BARRIER REEF ist vom Rat für Formgebung / dem German Design Council mit dem German Design Award 2017 ausgezeichnet worden. Damit hat das Panoramaprojekt nach dem Red Dot Award und dem Iconic Award den dritten hochrangigen Design-Preis erhalten.

Der German Design Award entdeckt und präsentiert einzigartige Gestaltungstrends und zeichnet innovative Produkte und Projekte, ihre Hersteller und Gestalter aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

Vor GREAT BARRIER REEF wurden bereits die Asisi-Panoramen PERGAMON, LEIPZIG 1813 und DRESDEN 1945 mit dem German Design Award ausgezeichnet.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

Seit der Eröffnung vor über einem Jahr hat das Panorama zum australischen Korallenriff mit der begleitenden Ausstellung über 365.000 Besucher angezogen. Fünf Installationsräume begleiten die Besucher bis zum Highlight der Ausstellung, dem weltgrößten 360°-Panorama.

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Installations-Türme mit allseitiger textiler Bespannung in einem Farbrausch aus Blau-, Azur- und Grünschattierungen führen in eine Welt unter dem Meeresspiegel.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

 

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

Das Modell eines vielfach vergrößerten Polypen stellt die kleinsten Protagonisten im Korallenriff – die Polypen – und ihre Symbiose mit einer Algenart in den Fokus. Anhand dieser Kleinstlebewesen, die sozusagen die „Architekten des Riffs“ sind, wird die Verwunderung über den faszinierenden Lebensraum Korallenriff umso größer.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

Noch zweieinhalb Monate, bis 15. Januar 2017, ist das Panorama im Panometer Leipzig zu sehen. Dann erfolgt für knapp zwei Wochen der Aus- und Umbau für Asisis brandneues Panorama TITANIC, das am 28. Januar in Leipzig Premiere hat.

Asisi Nanometer leipzig - Great Barrier Reef Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com

 

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13. Oktober 2016

Finishing von LUTHER 1517

Finishing von LUTHER 1517

Das Panorama LUTHER 1517 ist bereits gedruckt. Bis zur Eröffnung am 22. Oktober stehen jedoch noch einige wichtige Schritte an, um das Bild in seiner vorgesehenen Inszenierung dem Publikum präsentieren zu können.

 

Seit dem Spatenstich im April 2016 entsteht in der Lutherstraße in Wittenberg eine rund 20 Meter hohe Rotunde, um das ca. 1.100 Quadratmeter große Kunstwerk zu beherbergen. Am kupferfarbenen Rundbau werden nun letzte Arbeiten vorgenommen und der Entréebereich mit einer kleinen thematischen Einführung installiert.

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Parallel bekamen im Berliner Studio die Propsteifenster, die im Nachtzyklus von innen beleuchtet werden, einen letzten malerischen Schliff. Im Panoramaraum wird mit der Propstei erstmals eine mittelalterliche Hausfassade errichtet, die einen Blick in das private Leben Martin Luthers und seiner Weggefährten ermöglicht.

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Im Atelierhof in Kreuzberg wurden außerdem einzelne Panoramaszenen mit dem Luther-Darsteller Matthias Peikert erneut nachgespielt und akustisch aufgezeichnet. Mit der Panoramamusik verwoben werden die entstandenen Tonaufnahmen so ausgewählte Punkte im Bild auditiv unterstreichen.

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Am Standort Wittenberg360 angekommen, wurde der Panoramastoff schließlich aufgezogen, gehängt und straff gespannt. In den nächsten Tagen wird Yadegar Asisi sein Kunstwerk vor Ort ein letztes Mal mit Pinsel und UV-Farbe bearbeiten, um anschließend die Licht- und Toninstallation zu justieren.

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Das Resultat des mehrjährigen Arbeitsprozesses von Yadegar Asisi und seinem Team ist am 22. Oktober in Lutherstadt Wittenberg in seiner Vollendung zu bestaunen.

 

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07. Oktober 2016

Neuer Standort in Hannover!

Neuer Standort in Hannover!

Yadegar Asisis Kunstwerke sind ab Herbst 2017 erstmals in Norddeutschland im "Panorama am Zoo" in Hannover zu erleben. Den Auftakt macht AMAZONIEN.

 

Bäume, die weit in den Himmel wachsen, lange Wurzeln, die scheinbar aus der Luft herabhängen, grünes Dämmerlicht und ein vieltausendstimmiges Konzert der Tiere: In Hannover entsteht der Regenwald.

Bis zur Eröffnung vom PANORAMA AM ZOO im Herbst 2017 wird neben dem Erlebnis-Zoo als Ausstellungsort eigens eine Rotunde errichtet - wie bereits in Berlin, Pforzheim oder Rouen. Auf AMAZONIEN sollen andere Natur-Panoramen folgen.

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Die Pläne für das erste Panorama Norddeutschlands stellten Yadegar Asisi und Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff in einer Auftakt-Pressekonferenz im Erlebnis-Zoo Hannover vor.

Visualisierung des neuen Standortes Visualisierung des neuen Standortes

 

„Vom ersten Augenblick an war ich von der Idee fasziniert, Panorama und Zoo zusammenzubringen“, so Yadegar Asisi. „Es wird ein spannendes Miteinander zweier verschiedener Herangehensweisen zu ähnlichen Themen sein. Ich bin voller Erwartungen, wie die Hannoveraner und ihre Besucher dies annehmen werden. Ich glaube, dass es Synergien geben wird, an die wir heute noch nicht denken.“

 

 

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21. September 2016

Designpreise für Great Barrier Reef

Designpreise für Great Barrier Reef

Das Panoramaprojekt GREAT BARRIER REEF wurde gleich mit zwei renommierten Designpreisen ausgezeichnet; dem Red Dot Award und dem Iconic Award.

Seit Oktober 2015 macht GREAT BARRIER REEF im Panometer Leipzig das größte Korallenriff der Erde im Maßstab 1:1 nacherlebbar. So als wäre man selbst unter Wasser, erschließt sich den Besuchern die vielseitige Unterwasserwelt der Korallen, Meerestiere und Pflanzen in faszinierenden Farben und wechselnden Lichtstimmungen.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

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Das Projekt erhielt 2016 einen Iconic Award in der Kategorie Architektur, Event / Ausstellung sowie den Red Dot Award im Bereich Communication Design.

Als internationaler Architektur- und Designwettbewerb prämiert der Rat für Formgebung / der German Design Council mit den Iconic Awards visionäre Architektur, innovative Produkte und nachhaltige Kommunikation.

Der Red Dot Design Award ist einer der weltgrößten Designwettbewerbe. Der begehrte Red Dot hat sich als international anerkanntes Qualitätssiegel etabliert und wird in den Disziplinen Product Design, Design Concept und Communication Design vergeben.

Panometer Leipzig - Great Barrier Reef am 05.10.2015 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

GREAT BARRIER REEF wurde bereits 2015 vom Magazin Designboom neben Olafur Eliasson, Banksy oder Yayoi Kusama weltweit zu den TOP 10 der Kunstausstellungen gekürt und zählt mit weit über 300.000 Besuchern seit der Eröffnung zu den erfolgreichsten Panorama-Ausstellungen von Yadegar Asisi.

 

 

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25. August 2016

Matthias Peikert verkörpert Martin Luther

Matthias Peikert verkörpert Martin Luther

Martin Luther ist inhaltlicher Angelpunkt und zentrale Figur im jüngsten Panoramaprojekt LUTHER 1517. Der Berliner Schauspieler Matthias Peikert verkörpert Luther in all seinen Facetten und Lebensaltern. Ein Einblick in die Panorama-Entstehung aus Sicht eines Darstellers.

„Ein asisi Shooting ist durchaus mit der Arbeit am Theater oder beim Film vergleichbar. Yadegar Asisi übermittelt den Darstellern die Stimmung der jeweiligen Szene und lenkt einen während des Spiels stets in eine gewisse Richtung.

Fotoshooting Yadegar Asisi am 13.10.2015 in Wittenberg zu seinem neuen Panoramabild Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com Nutzung des Bildes nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung

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Eine spannende Herausforderung lag für mich besonders darin, ohne Proben oder vorgegebenen Text zu arbeiten. Es entstehen Fotos und keine Filmaufnahmen, weshalb die Dialoge in den Szenen völlig improvisiert werden.

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Bei größeren Szenen, zum Beispiel bei einem Festessen oder einer öffentlichen Diskussion mit anderen Mönchen, habe ich versucht, die anderen Darsteller mit Luthers Stimmungslage anzustecken und gelegentlich aus der Reserve zu locken.

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Geholfen hat beim Spiel sicherlich die Tatsache, dass wir beim ersten Shooting am Originalschauplatz in Wittenberg gearbeitet haben. Wenn man an der Stelle steht, an der auch der echte Martin Luther vor 500 Jahren stand, ist die Geschichte wortwörtlich zum Greifen nahe.“

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Das Panorama LUTHER 1517 ist ab 22. Oktober in Wittenberg zu sehen.

 

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16. Juni 2016

asisi Künstlerwerkstatt: Arbeit mit Modellen

asisi Künstlerwerkstatt: Arbeit mit Modellen

LUTHER 1517, DRESDEN 1945, ROM 312: So verschieden die Asisi-Panoramen sind, so divers sind auch die unzähligen Artefakte und architektonischen Elemente, die in den Riesenrundbildern auftauchen. Für eine möglichst realitätsgetreue und präzise Darstellung arbeiten Yadegar Asisi und sein Team teilweise mit Miniaturmodellen.

Die Kanonen im Völkerschlacht-Panorama LEIPZIG 1813 oder ein französisches Segelschiff aus dem Jahr 1431 wären in natura für ein Fotoshooting schwer oder gar nicht beschaffbar. Deshalb wurden in diesen wie auch in zahlreichen anderen Fällen Miniaturmodelle eingesetzt, die fotografiert, digital bearbeitet und in das jeweilige Panoramabild eingefügt wurden. Existieren keine Vorlagen, werden die Modelle mitunter selbst hergestellt.

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Für ROUEN 1431 etwa fertigte Yadegar Asisi auf Grundlage von historischen Bildern eigens kleine Ziegel aus Modelliermasse, die später digital in die Häuserstrukturen der nordfranzösischen Stadt in der Epoche von Jeanne d'Arc eingebaut wurden.

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Manchmal entsteht sogar der Untergrund der Szenerien auf der Werkbank: Martin Luther und seine Wegbegleiter marschierten in Wittenberg anno 1517 über einen teilweise sehr matschigen Boden, gezeichnet durch Spuren von Kutschen, Karren und Hufen. Mithilfe von Wasser, Erde und Stroh entwickelte das Team um Asisi eine dem originalen Vorbild entsprechende Bodenstruktur auf einer knapp ein Meter langen Arbeitsplatte.

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Diese Arbeitsweise bietet den Vorteil, ideale Rahmenbedingungen in puncto Licht, Blickwinkel und Strukturen selbst schaffen zu können, was zu sehr präzisen und hochauflösenden Ergebnissen führt. Steht man vor einem 3.500 m² großen Panoramakunstwerk ist es zwar schwer vorstellbar, jedoch basiert so manch meterhohes Bild-Detail auf einem Zentimeter kleinen Miniaturmodell.

Modellboot

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