Aktuell in

BerlinSeit 2012
13. August 2015

Mauerweglauf: 100MeilenBerlin

In Erinnerung an die Opfer der Berliner Mauer findet seit 2011 der Ultramarathon 100MeilenBerlin statt. Für dieses Jahr haben sich bereits über 300 internationale Teilnehmer angemeldet. Der Lauf über ca. 160 Kilometer findet ununterbrochen an zwei Tagen rund um den Jahrestag des Mauerbaus statt, 2015 am 15. und 16. August.

Bereits im letzten Jahr war das asisi Panorama DIE MAUER im Lauf integriert: Die Strecke führte direkt durch das Panorama. Diese inhaltliche Schnittstelle führte durch die Panorama-Rotunde am Checkpoint Charlie unmittelbar entlang des Panoramas DIE MAUER.

In diesem Jahr unterstützen wie wieder den asisi-Fan und Läufer Oliver Liebert als Sponsor. Des Weiteren wird am Checkpoint Charlie, direkt vor dem Panorama, ein Versorgungspunkt für die Läufer aufgebaut.

Lesen

06. August 2015

Mauerweglauf 2015: 100MeilenBerlin

Mauerweglauf 2015: 100MeilenBerlin

 

In Erinnerung an die Opfer der Berliner Mauer findet seit 2011 der Ultramarathon 100MeilenBerlin statt. Für dieses Jahr haben sich bereits über 300 internationale Teilnehmer angemeldet. Der Lauf über ca. 160 Kilometer findet ununterbrochen an zwei Tagen rund um den Jahrestag des Mauerbaus statt, 2015 am 15. und 16. August.

Bereits im letzten Jahr war das asisi Panorama DIE MAUER im Lauf integriert: Die Strecke führte direkt durch das Panorama. Diese inhaltliche Schnittstelle führte durch die Panorama-Rotunde am Checkpoint Charlie unmittelbar entlang des Panoramas DIE MAUER.

In diesem Jahr unterstützen wie wieder den asisi-Fan und Läufer Oliver Liebert als Sponsor. Des Weiteren wird am Checkpoint Charlie, direkt vor dem Panorama, ein Versorgungspunkt für die Läufer aufgebaut (http://100meilen.de/).

Lesen

06. August 2015

"DIE MAUER": Neues Führungskonzept für Schulklassen

"DIE MAUER": Neues Führungskonzept für Schulklassen

Schulklassen können seit diesem Sommer unsere neue Führung PLUS in Anspruch nehmen: Informativ, interaktiv und unterhaltsam. Die Führung PLUS bietet Schülern neben einer Besichtigung des Panoramas mit Führung ein Fragespiel zur Berliner Teilung und dem Panoramakunstwerk von Yadegar Asisi. Auf das Alter angepasste Quizfragen lassen ergänzend zur Führung Zeitgeschichte lebendig werden. In Kleingruppen werden Aufgaben gelöst und Hintergrunddetails zur Berliner Mauer, dem Künstler und dem Panorama vermittelt. Nach  Auswertung der Fragen wartet auf die Gewinnergruppe ein Preis.

 

Hinweise zur Buchung finden Sie auf unserer Serviceseite (www.asisi.de).

Lesen

06. August 2015

Lange Nacht der Museen in Berlin

Lange Nacht der Museen in Berlin

 

Am 29. August findet die 35. Lange Nacht der Museen statt und lädt zur abendlichen Entdeckungstour ein. Über 80 Museen nehmen in diesem Jahr teil und bieten dem Publikum ein buntes (Mitmach-)Programm.

 

Auch das asisi Panorama DIE MAUER beteiligt sich in diesem Jahr wieder an der Museumsnacht. Für alle Besucher haben wir ein unterhaltsames Programm zusammengestellt:

Rätselnacht

Wie gut kennen Sie die Berliner Mauer? Spitze den Bleistift und stelle dich den Fragen rund um die Themen Mauer und Panorama. Zeig uns, was du weißt und gewinne ein kleines Präsent!

 

Fragerunde zu nächtlicher Stunde

Wir stehen Ihnen Rede und Antwort! Wie entsteht eigentlich das Panoramagebäude? Wie groß ist das Panoramabild? Lebt der Künstler Yadegar Asisi in Berlin? Auf jede Frage gibt es eine Antwort! Unsere Mitarbeiter stehen vor dem Eingang für Fragen zur Verfügung und verkürzen so eine mögliche Wartezeit.

 

#Selfie – bitte Lächeln!

Werde Teil der Museumsnacht und verewige dich auf unserer Facebook-Seite

„I’m an 80s Kid!“ „I’ve been looking for freedom“ – egal was deine Message ist, sende sie raus an alle deine und unsere Facebook-Freunde! Lade dein Foto mit dem Hashtag #lnberlin auf unsere Facebook-Seite: www.facebook.com/asisi.berlin. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 2x2 Freikarten + ein Magazin der Ausstellung. Unter allen neuen „Gefällt mir“ Angaben verlosen wir zusätzlich 5 Überraschungspakete.

ACHTUNG ROHDATEI Panorama "Die Mauer" von Yadegar Asisi am Checkpoint Charlie in Berlin Eršffnung am 21.09.2012 Foto Tom Schulze Tel. 0049-172-7997706 www.tom-schulze.com post@tom-schulze.com

Behind the Scene: Ein Architekt zwischen Stahl, Stoff und Nähgarn!

Rund, runder, Rotunde - Wie entsteht ein Panorama?

Wusstest du, dass für das Panoramabild DIE MAUER 900 qm Stoff mit 2900 m Garn vernäht werden mussten? Zur Langen Nacht der Museen kannst du den spannenden Ausführungen einer unserer Architekten lauschen. Erfahre Wissenswertes und interessante Fakten rund um die Panorama-Gebäude. Fragen sind ausdrücklich erwünscht!

 

Wann geht es los?

19.00 Uhr

21.00 Uhr

23.00 Uhr

01.00 Uhr

 

Treffpunkt

Installationsraum/Fotoausstellung

Besucher verewigen Ihre Gedanken zum Thema FREIHEIT, Foto D.Oliveira © asisi

Keine Anmeldung erforderlich.

Lange_Nacht_Museer_by_David_Oliveira_001 bearbeitet_web

Lesen

20. August 2014

Mauerweglauf 100MeilenBerlin: ein Fazit

Mauerweglauf 100MeilenBerlin: ein Fazit

Der Mauerweglauf 100MeilenBerlin ist beendet. Rund 300 Teilnehmer aus aller Welt liefen am 16. und 17. August 2014 in einer Zeit zwischen 13 und 30 Stunden an der 160 Kilometer langen Strecke des ehemaligen Verlaufes der Berliner Mauer entlang. Auf diese Weise erinnerten sie 25 Jahre nach dem Mauerfall an die deutsch-deutsche Teilung sowie an die Opfer der Berliner Mauer zwischen 1961 und 1989. Für asisi ging Oliver Liebert an den Start, zusammen mit seiner Frau und Fahrradbegleitung Simone Liebert. Zusätzlich zum asisi-Videobeitrag von 100MeilenBerlin hier ein Resümee des Ultramarathons aus der Sicht eines Läufers.

 

Oliver, herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Mauerweglauf 2014! Bist Du mit Deiner Leistung zufrieden?

OL: Vielen Dank! Ich bin dieses Jahr die 100 Meilen in 20 Stunden und 18 Minuten gelaufen – damit konnte ich meine Bestzeit aus dem letzten Jahr noch überbieten und habe mein Ziel somit klar erreicht.

Wie erging es Dir im Vergleich zum letzten Jahr?

OL: Dieses Jahr konnte ich mein Tempo konstant halten und meine Ausdauer hat bis zur Ziellinie gereicht. 2013 hingegen war ich auf den letzten Kilometern schon so erschöpft, dass ich nur noch gehen konnte.

SL: Das stimmt, letztes Jahr wollte Oliver kurz vor dem Ende sogar aufhören und ich musste ihn konsequent motivieren und antreiben. Teilweise bin ich dann einfach vorgefahren, so hatte er gar keine andere Wahl als weiterzulaufen. (Oliver lacht)

OL: Ein Problem waren dieses Jahr die Regenschauer. Dadurch mussten wir immer wieder anhalten und die Kleidung wechseln, wodurch viel Zeit verloren ging. Ein Läufer ist dieses Jahr sogar von der Strecke abgekommen und wurde später 15 Kilometer abseits des Weges dehydriert von der Polizei gefunden und ins Krankenhaus gebracht. So etwas passiert allerdings recht häufig. Selbst der Favorit aus Japan, Tsutomu Nagato, lag wegen Magenproblemen kurzzeitig im Gras und konnte „nur“ den 4. Platz belegen. Man weiß eben nie, was passiert.

Oliver und Simone Liebert (c) asisi Oliver und Simone Liebert (c) asisi

 

Einen rund 20-stündigen Ultradistanzlauf zu bewältigen, ist eine enorme körperliche Leistung. Welche Rolle spielen Essens- und Trinkpausen?

Durch die permanente Bewegung hat man kaum Hunger, man merkt allerdings, dass die Energie nachlässt. Das ist ein wichtiges Warnlicht und bedeutet, dass der Körper auf Nachschub angewiesen ist. Kaffee oder Cola können als Energielieferanten dienen, zudem hilft Salz, Krämpfe zu vermeiden. Dieses Jahr habe ich bei einem Verpflegungspunkt einfach ein Stück Apfel mit Salz bestreut – schmeckt grauenhaft, ist mir aber im Grunde egal. Bei einem Ultramarathon verbrennt man mitunter leicht 8.000 Kalorien. Um das auszugleichen, reichen herkömmliche Nahrungsmittel meist nicht aus, weshalb ich flüssige Astronautennahrung trinke – ein Beutel hat etwa 500 Kalorien und geht direkt in den Kreislauf.

In welcher Verfassung ist man unmittelbar nach dem Ultramarathon?

Beim Überschreiten der Ziellinie fällt eine immense mentale Last ab und damit geht vorerst auch ein gewisser Lebensinhalt verloren, da man sich seit über einem halben Jahr nur noch auf den Lauf konzentriert hatte.

Der Körper hinkt der plötzlichen Tempo-Umstellung hinterher, weshalb man nicht besonders gut schlafen kann. Gleichzeitig spürt man einen Ganzkörperschmerz und kann sich kaum bewegen – die Wadenmuskeln sind so zusammengezogen, dass man das Bein gar nicht mehr ausstrecken kann. Nach dem Lauf kam ich kaum aus dem Bett, musste mich ständig und überall abstützen und konnte Treppen nur noch rückwärts steigen. Am Tag nach den 100 Meilen gingen wir essen und holten uns anschließend noch zwei Pizzas, wovon Simone nur eine halbe aß und ich den Rest (lacht). Am nächsten Morgen freute ich mich schon wieder aufs Frühstück.

Oliver im asisi Panorama DIE MAUER (c) asisi Oliver im asisi Panorama DIE MAUER (c) asisi

 

Die 73-jährige Sigrid Eichner hat als älteste Teilnehmerin ihr Ziel, beim Mauerweglauf 2014 nicht den letzten Platz zu belegen, nach knappen 28 Stunden erreicht. Was sind Deine weiteren sportlichen Ziele?

Erfolge spornen an. Auch wenn ich es eigentlich nicht vorhatte, werde ich nächstes Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach wieder am Mauerweglauf teilnehmen – mit dem Ziel, die 20-Stunden-Marke zu durchbrechen. Außerdem reizt mich ein 24-Stunden-Lauf; ich denke nämlich, dass ich die Länge der 160 Kilometer noch ausdehnen könnte.

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die weitere sportliche Zukunft!

 

 

Lesen

16. Juli 2014

100MeilenBerlin: Mauer-Gedenklauf mit asisi-Läufer Oliver Liebert

100MeilenBerlin: Mauer-Gedenklauf mit asisi-Läufer Oliver Liebert

Am 16. August werden erstmals die Läufer des Ultramarathons 100MeilenBerlin entlang des ehemaligen Mauerstreifens auch durch das Panorama DIE MAUER laufen. Einer der ca. 300 Teilnehmer wird der asisi-Läufer Oliver Liebert sein. Mehr über diesen besonderen Lauf im Interview...

In Erinnerung an die Opfer der Berliner Mauer laufen beim Ultramarathon 100MeilenBerlin jährlich etwa 300 internationale Teilnehmer die Strecke des ehemaligen Mauerstreifens ab. Der Lauf über ca. 160 Kilometer findet ununterbrochen an zwei Tagen rund um den Jahrestag des Mauerbaus statt, 2014 am 16. und 17. August. Gemeinsames Ziel von 100MeilenBerlin und Yadegar Asisis Panorama ist es, die Erinnerung an die Zeit der Berliner Mauer aufrecht zu halten, um auch 25 Jahre nach der Wende vergangene Erfahrungen für heutiges Handeln zu nutzen.

Diese inhaltliche Schnittstelle führte zu einer ganz besonderen Kooperation: Der Mauerweglauf führt die rund 300 Läufer dieses Jahr am Samstag, den 16. August, frühmorgens durch die Panorama-Rotunde am Checkpoint Charlie unmittelbar entlang des Panoramas DIE MAUER. Dabei sein wird auch der mehrfache Teilnehmer des Ultramarathons Oliver Liebert, der erstmals als offizieller asisi-Läufer an den Start geht. Er wird komplett von asisi ausgestattet und während des Laufes filmisch begleitet.

Vorweg sprach Oliver Liebert im asisi Panorama Berlin über den Lauf, über die Mauer und über seine Wahlheimat Berlin.

 

 

Oliver, was ist Dein erster Eindruck vom asisi Panorama DIE MAUER?

Ich finde es schlichtweg phänomenal! Man hat den Eindruck, direkt an der Berliner Mauer zu stehen und taucht so in eine Lebenssituation ein, in die man sich sonst nie in vergleichbarer Form einfühlen könnte. Besonders beeindruckt hat mich der Umschwung von der Tagesansicht zur Nachtsituation. Zusammen mit der Geräuschkulisse entsteht so eine gewisse Bewegung und je länger man das Panorama betrachtet, desto mehr werden die unzähligen Details sichtbar.

Du lebst seit bald 20 Jahren in Berlin. Wie hat die Stadt in der Nachwendezeit auf Dich als frisch Zugezogenen gewirkt?

Als gebürtiger Stuttgarter muss ich sagen, dass das Ereignis des Mauerfalls 1989 aus süddeutscher Perspektive überraschend wenig Gewicht hatte. Die deutsch-deutsche Teilung und die Berliner Mauer waren in meiner Wahrnehmung als damals 17-Jähriger eher abstrakte, befremdliche Themen. Mit meinem Zuzug nach Berlin haben sich meine Perspektive und mein Bewusstsein allerdings stark verändert. Den Ost-West-Kontrast habe ich interessanterweise vor allem in den ehemaligen DDR-Gebäuden gespürt: die Bodenbeläge, die Wände, der Geruch... Die gesamte Atmosphäre war einfach eine andere. Berlin war für mich spannendes Neuland; es gab viel zu entdecken, und das gibt es heute auch noch. Mittlerweile ist die Stadt allerdings meine neue Heimat geworden, was ich vor allem meiner Frau zu verdanken habe: Sie ist Westberlinerin und hat mir einen völlig neuen Zugang zur Stadt eröffnet.

 

© asisi Gespräch im asisi Panorama DIE MAUER © asisi

 

Der Mauerweglauf erinnert an den Mauerbau und seine Folgen zwischen 1961 und 1989. Welche Rolle spielt dieser Gedenkcharakter aus Perspektive des Läufers?

Als Ultraläufer ist man bei 100MeilenBerlin natürlich in erster Linie auf der Suche nach einer sportlichen Herausforderung. Ich merke allerdings, dass sich viele der Teilnehmer – mich eingeschlossen – im Zuge der sportlichen Veranstaltung stark mit der Thematik der Berliner Mauer beschäftigen. Allein durch die vielen Gedenktafeln, denen man auf dem Weg begegnet, ist man sich dieser inhaltlichen Klammer der Veranstaltung stets bewusst. Zudem merke ich, dass sich auch ausländische Teilnehmer mit diesem historischen Kapitel auseinandersetzen, die bis dato wenig oder auch gar keinen Bezug dazu hatten.

Spannend finde ich vor allem, wie man als Läufer die Dimension der Mauer nachempfindet: Wenn man den 160 Kilometer langen Weg entlang der früheren Grenze in rund 20 Stunden völlig abläuft, entwickelt man ein Gefühl für die wuchtigen Ausmaße der Berliner Mauer.

Wo liegen die Schwierigkeiten bei einem Lauf von 160 Kilometern?

Man weiß nie, was auf der Strecke passiert. Vor allem bei Einbruch der Dunkelheit, nachdem man bereits den ganzen Tag unterwegs ist, kann es mühsam werden. Wenn es dann etwa auch noch regnet und man völlig durchnässt und erschöpft ist, kommt man an seine Grenzen. Dafür sind unsere Verpflegungspunkte auf dem Weg sehr wichtig. Ich habe glücklicherweise zusätzlich eine Fahrradbegleitung: Meine Frau bleibt an meiner Seite und sorgt für die entscheidende moralische Unterstützung.

 

© asisi Oliver Liebert im Gespräch mit Levin Klocker © asisi

 

Wie bereitest Du Dich vor?

Neben Kräftigungsübungen laufe ich vor allem entlang größerer Teilabschnitte des Mauerweglaufes – stets in Richtung der tatsächlichen Strecke am 16. und 17. August. Gegen Ende meiner Vorbereitungszeit versuche ich immer weniger zu laufen, damit ich schlussendlich ausgeruht an den Start gehen kann.

Alles Gute für Deinen Mauerweglauf!

 

Lesen

15. Mai 2014

Privatfotos vom Mauerfall 1989 gesucht

Privatfotos vom Mauerfall 1989 gesucht

Yadegar Asisi will im 25. Jahr des Mauerfalls begleitend zum Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie zeigen, wie Privatpersonen in Berlin – Berliner oder Touristen – den 9. November 1989 oder die ersten Tage danach an der Berliner Mauer erlebt haben. Deshalb sollen nun – begleitend zu Panorama und Ausstellung mit Zeitzeugen-Fotos vom geteilten Berlin – Privatfotos vom Fall der Mauer 1989 das Konzept ergänzen.

Im Zuge des Fotoaufrufs erreichten uns bereits einige Zeitzeugen-Aufnahmen. So etwa von Stefanie Preuß, die sich daran erinnert, als damals zweijähriger Mauerspecht gemeinsam mit ihrem Vater die Mauer zerlegt zu haben.

 

Weitere interessierte Bürger werden gebeten, Fotos oder Filmmaterial – egal ob von Ost- oder West-Berlin aus aufgenommen – an das Berliner Büro der asisi GmbH zu senden.

Frist für den Aufruf ist der 15. Juni 2014.

Adresse:

asisi GmbH

Stichwort: Mauerfall

Oranienplatz 2

10999 Berlin

E-Mail: office@asisi.de

DIE MAUER

Yadegar Asisi zeigt mit dem Panorama DIE MAUER den Alltag und eigene Erfahrungen aus dem geteilten Berlin am Checkpoint Charlie. 2013 wurden bereits private Fotografien von Zeitzeugen zum Alltag mit der Mauer gesucht und sind seitdem dauerhaft mit einer biografischen Notiz im Vorraum des Panoramas am Checkpoint Charlie zu sehen. 2014 werden den Erinnerungen von Zeitzeugen zum Mauerfall Raum gegeben, indem im Vorraum eine kontrastierende Fotoausstellung entsteht.

 

© Michael Otto © Michael Otto

VORGEHEN

Aus allen Foto-Einsendungen wird eine Auswahl vorgenommen. Wenn ein Foto ausgewählt wird, nimmt das Team wieder Kontakt zum Eigentümer auf. Alle ausgewählten Fotos werden als digitale Reproduktion des Originals im asisi Panometer Berlin am Checkpoint Charlie gezeigt. So können die Originale leicht an den Eigentümer zurückgegeben werden. Als Dank erhalten die Fotogeber eine personalisierte Jahreskarte für das asisi Panometer Berlin sowie eine kleine Überraschung. Falls ein Foto nicht ausgewählt wird, erhalten die Einsender ebenfalls ein Dankeschön für Ihre Bemühungen. In jedem Fall erhalten alle Fotogeber ihre Originale zurück!

Weitere Informationen unter www.asisi.de im Menüpunkt DIE MAUER.

Lesen

07. Mai 2014

Video-Statements zum Panorama DIE MAUER

Im 25. Jahr des Mauerfalls möchten wir von unseren Besuchern wissen, was das Panorama DIE MAUER bei Ihnen auslöst. Wir haben vor allem internationale Gäste um ein kurzes Statement, um eine persönliche Message an und für Berlin gebeten. Hier ein kleiner Mix der Aussagen:

vimeo.com/94172786

Mitmachen bei der Langen Nacht

Wer selbst ein Video-Statement abgeben möchte, hat dazu am Samstagabend, den 17. Mai während der Langen Nacht der Museen Berlin bei uns im asisi Panometer Berlin dazu die Gelegenheit. Ein kleines Filmteam wird inmitten des Panoramas Interessierte befragen und filmen. Wir sind gespannt, wer sich vor ihre Kamera begibt und werden die entstehenden Videos u.a. hier im Blog zeigen.

Lesen

02. April 2014

DIE MAUER als Erlebnis für Schüler

DIE MAUER als Erlebnis für Schüler

Seit Januar 2014 laden die Katja Ebstein Stiftung und der Künstler Yadegar Asisi gemeinsam Schüler zum Besuch in das Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie ein. Noch bis 11. April können ausgewählte Schulklassen in Begleitung ihrer Lehrer das Panorama besuchen. Das außerschulische Lernerlebnis ist für die Schüler und ihre begleitenden Lehrer kostenlos.  Wir haben zwei Berliner Schulklassen bei ihrer Zeitreise in das geteilte Berlin begleitet...

Neugierige Augen, staunende Blicke und eine Menge Fragen brachten die Schüler der Klassen 4a und 4b der Gustav-Falke-Grundschule aus dem Wedding mit, als sie gemeinsam mit ihren Lehrerinnen das Innenrund des Panoramas DIE MAUER betraten. "Cool, das sieht aus wie echt!" oder "Man denkt, man kann du unten an der Straße in das Bild reingehen..." waren spontane Kommentare zum Raumerlebnis. Natürlich wurden wir auch gelöchert, wie genau denn so ein großes Bild entsteht und ob es damals wirklich so aussah.

20140328_Die Mauer_Schülergruppen_Katja Ebstein_GL (47)_web

Schulkinder einer 4. Klasse gehen im Panorama DIE MAUER auf Zeitreise, Foto © asisi

Für die Lehrerinnen wie z.B. Geschichtslehrerin Ines Reimer war besonders wichtig, dass die Kinder einen Eindruck davon bekommen, wie der Alltag so nah an der Berliner Mauer bis 1989 aussah - nicht zuletzt, weil ihre Schule in unmittelbarer Nähe zu ehemaligen Grenzstreifen an der Bernauer Straße liegt. Die Erzieherin Angelika Janke hatte sogar ein Foto dabei, das sie als junges Mädchen auf Ostberliner Seite vor dem Brandenburger Tor zeigte: So wurde für die Schülerinnen und Schüler die nun schon seit 25 Jahren überwundene deutsch-deutsche Teilung noch greifbarer.

20140328_Die Mauer_Schülergruppen_Katja Ebstein_GL (86)

Es gab viele Fragen zum geteilten Berlin und zur Enstehung des Panoramas, Foto © asisi

Kulturelle Erlebnisse als Angebot für Schüler

Das räumliche Erlebnis und den emotionalen Zugang zur jüngsten Deutschen Geschichte insbesondere für Schüler zu ermöglichen, das ist ein wichtiges Anliegen von Yadegar Asisi mit seinem Panorama des geteilten Berlin. Der 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2014 war sowohl für Yadegar Asisi als auch für die Katja-Ebstein-Stiftung Anlass für die Kooperation, in deren Rahmen ausgewählte Schulklassen in das Panorama DIE MAUER eingeladen werden. Mit dieser und ähnlichen Aktionen unterstützt die Katja Ebstein Stiftung Kinder und Jugendliche in sozial schwierigen Situationen. Angebote wie der Ausflug ins Panorama sollen die Entfaltung der Persönlichkeit und die Übernahme sozialer Verantwortung  unterstützen. Vor allem kulturelle Erlebnisse in Kunst und Musik tragen zur Entfaltung junger Menschen bei - so konnte die Katja Ebstein Stiftung bereits mit der Komischen Oper kooperieren.

Zwischen dem 1. Januar und 11. April 2014 wurden insgesamt 1500 Schülerkarten zum Besuch des Panoramas DIE MAUER gestiftet. Je nach Klassenverband wurden Gruppen von 20 bis zu 55 Schülern vom asisi Team in das Thema eingeführt.Wir hoffen, dass wir das Projekt auch in Zukunft fortsetzen können. Daher freuen wir uns über tatkräftige Unterstützung. Weitere Informationen unter www.asisi.de oder www.katja-ebstein-stiftung.de.

 

Bild zu Beginn des Beitrags:

Schulkinder einer 4. Klasse informieren sich im asisi Panorama DIE MAUER, Foto © asisi

 

Lesen

14. Februar 2014

Panorama DIE MAUER als TV-Studio

Panorama DIE MAUER als TV-Studio

2014 jährt sich der Fall der Berliner Mauer bereits zum 25. Mal. Zur Erinnerung diesen Jahrestag initiierte die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit den TV-Sender PHOENIX eine neue Gesprächsreihe, für die sich das asisi Panometer Berlin im Herbst bereits zweimal in ein TV-Studio verwandelte: das "Forum Demokratie"

Auch 2014 wird die Reihe mit prominenten Talkgästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport weitergeführt. Die Talk-Abende widmen sich der Zeit vor 1989, dem Mauerfall, der Zeit danach und gegenwärtigen Entwicklungen aus verschiedenen Perspektiven; musikalische Beiträge runden das Programm ab. Schon mal vormerken:  Die nächste Veranstaltung am 28. März widmet sich dem Thema Sport.

Im Oktober 2013 standen unter dem Thema „Architekten der Wende“ bauliche Aspekte des geteilten und wiedervereinten Berlin wie auch das kulturelle und gesellschaftliche Zusammenwachsen im Mittelpunkt. Das zweite „Forum Demokratie“ widmete sich dem 9. November als Schicksalstag der Deutschen und spannte den Bogen von 1918 und 1938 bis 1989.

Wer die ersten beiden Verantaltungen verpasst hat, findet nun auf der bpb-Website eine Dokumentation.

 

Bild zu Beginn des Beitrags:

Forum Demokratie“ zum Thema „Architekten der Wende“ am 17.10.2013 mit Christoph Langhof, Eberhard Diepgen, Thomas Krüger und Yadegar Asisi, Moderation: Michaela Kolster, Foto David Oliveira © asisi

 

 

Lesen

asisi Panorama Berlin

Checkpoint Charlie
Friedrichstraße 205
10117 Berlin

Noch mehr Neuigkeiten …

andere Standorte

Panometer Leipzig
Panometer Dresden
Gasometer Pforzheim
Panorama XXL in Rouen

Künstler & Team

Yadegar Asisi
Studio

In Kooperation mit